Coaching für Studierende

Probleme im Studium sicher und ziel­führend lösen

Im Laufe eines Studiums kommt es bei fast allen Studierenden zu mehr oder weniger ausgeprägten Problemen, Arbeits­blockaden, Prüfungs­ängsten, Stress­zuständen, Zweifel am Studium und Gedanken an den Studien­ab­bruch. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um eine angemessene Reaktion auf die enormen akademischen Heraus­forderungen, bei denen viele Studierende an ihre Grenzen stoßen.

Um die Aufgaben­stellungen und Probleme im Studium selbst­ständig, sicher und ziel­führend lösen zu können, braucht es die entsprechenden Kenntnisse, Fähig­keiten, Fertig­keiten, Strategien und Erfahrungen. Diese Kompetenzen und Erfahrungen fallen allerdings nicht vom Himmel, sondern entwickeln sich im Rahmen von Lern- und Erfahrungs­prozessen. Dabei hat sich gezeigt, wie wichtig bei diesen Bildungs­prozessen eine qualifizierte Begleitung und fachkundige Unter­stützung ist.

In einem Coaching für Studierende werden Lern­kompetenz, Wissen­schafts­kompetenz, Fach­kompetenz, Sozial­kompetenz und Selbst­kompetenz weiter­ent­wickelt und die Studierenden bei der Realisierung ihrer Studien­ziele und Entfaltung akademischer Potentiale förderlich begleitet.

Mit dieser Kompetenz­ent­wicklung wird auch die generelle Problem­lösungs­fähigkeit verbessert, das Selbstvertrauen gestärkt und die persönliche Freiheit erweitert. In der Folge fällt es insgesamt leichter, die Problem­stellungen in Studium, Beruf und Alltag gelungen zu lösen und die eigenen Ziele selbst­bestimmt und sicher zu erreichen.

Professioneller klienten­zentierter Wissens- und Erfahrungs­transfer mithilfe moderner Coaching­methoden

Das Coaching im akademischen Bereich hat eine lange Tradition. Schon um 1830 wurden Tutoren an der Oxford University umgangs­sprachlich als Coach bezeichnet, weil sie Studierende durch schwierige Prüfungen, akademische Aufgaben­stellungen und wissenschaftliche Problem­stellungen beförderten und damit wesentlich zum Studien­erfolg der Studierenden beitrugen.

Heutzutage erfolgt mithilfe moderner Lehr- und Coaching­methoden ein professio­neller klienten­zentrierter Wissens- und Erfahrungs­transfer, bei dem die Kenntnisse, Fertig­keiten und Erfahrungen des Lehrenden aktualisiert und individuell abgestimmt auf den Klienten transferiert werden.

Dabei kann der Klient einerseits von den Kompetenzen des Lehrenden profitieren und andererseits die im eigenen Lern- und Arbeits­prozess gewonnenen Kenntnisse, Fähig­keiten und Erfahrungen professionell reflektieren.

Bei diesem Reflexions­prozess werden neues Wissen und Neuer­fahrungen geordnet, korrigiert und erweitert, wobei das Ziel ein fundiertes und tieferes Verstehen von Sachverhalten, Phänomenen und Zusammenhängen ist. Durch diese erkenntnis­orientierte Vorgehens­weise können die neuen Informationen korrekt und sicher im Gehirn abgespeichert werden.

Der Lehrende greift zudem auf seine Erfahrungen mit Schwierig­keiten, Krisen und Ängsten im eigenen Lern- und Arbeitsprozess zurück und gibt die dabei gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Bewältigungs­strategien an den Studierenden weiter.

Förderung der Problem­lösungs­fähigkeit

Ein wichtiger Schwerpunkt des Coachings ist die Entwicklung der Kompetenz zur selbstständigen Lösungs­findung und Problem­bearbeitung. D.h. es erfolgt keine Beratung, denn die damit verbundenen Empfehlungen und Lösungs­vorschläge würden den kreativen Lern- und Erfahrungs­prozess übergehen und den persönlichen Entwicklungs­prozess beeinträchtigen.

Effekte des Coachings auf Kompetenz­entwicklung, Hirn­struktur und Persön­lich­keits­entwicklung

Bei den meisten Studierenden hat dieser konzentrierte Lern-, Erfahrungs-, Analyse-, Reflexions- und Erkenntnis­prozess einen enormen Effekt auf die Kompetenz­entwicklung. Derart intensive Trainings­prozesse sind gut erforscht, wobei sogar ein messbarer Effekt auf die Hirn­struktur nachge­wiesen werden konnte.

Ein positiver Nebeneffekt des Coachings ist die Weiter­ent­wicklung der Persön­lich­keit. Zwar ist das Coaching für Studierende als Bildungs­maßnahme konzipiert, aber zahlreiche Studien zeigen, wie förderlich sich Bildung auf Selbst­erfahrung, Selbst­ver­wirklichung, Selbst­bewusst­sein und Selbst­ver­trauen auswirkt, insbesondere wenn der Lern- und Erfahrungs­prozess durch kompetente Lehrende gut begleitet ist.

Relevante Blogartikel und Links

Selbstbewusstsein: Mehr Selbst­sicher­heit und Selbst­vertrauen durch Bildung und Selbst­ver­wirklichung.

Lern- und Prüfungscoaching: Leichter lernen und mit Prüfungsstress besser umgehen.

Wissenschafts­coaching: Was ist ein Wissenschafts­coaching und auf welche Weise hilft es beim Verfassen einer Diplom­arbeit oder Dissertation?

Wissenschaftliches Denken: Die kritische, analytische und forschende Heran­gehens­weise an die Phänomene des Lebens und der Welt erklärt anhand von Beispielen.

Wissenschaftskompetenz Medizin und Psychotherapie: Wissenschaftliche Kompetenz als Basis für die optimale Patienten­versorgung.

Autor: | zuletzt aktualisiert: 11.7.2020