Franz Schwarz

Franz Schwarz

Kompetenzen auf einen Blick

Studium und Forschung

Meine Forscher­lauf­bahn begann eigentlich in der Kindheit, denn ich war schon immer sehr neugierig und wollte alles ganz genau wissen. Aufge­wachsen bin ich auf einem großen Bauern­hof, der für mich die ideale Umgebung zum Lernen und Entdecken war. Zudem versorgten mich meine Eltern mit guter Literatur.

Auf diese forschende Weise lernte ich, die Phänomene des Lebens und der Welt besser zu verstehen. Für das Leben lernte ich besonders viel von unseren verspielten freiheits­liebenden Hofkatzen.

Sehr viel später studierte ich Statistik, denn damit erwarb ich die methodischen und wissen­schafts­theoretischen Grundlagen, um professionell forschen zu können. Fachlich legte ich im Magister- und Doktorats­studium an der Uni Linz, Uni Wien, Uni Michigan und am Max Planck Institut die Schwer­punkte auf die Sozial­statistik, Demographie, Biostatistik und Epidemiologie.

In der Folge forschte ich an der Österr. Akademie der Wissen­schaften und an der MedUni Wien an sozial­medizinischen Frage­stellungen und publizierte in wissen­schaft­lichen Fach­zeit­schriften.

Psychotherapieausbildung

Für meine weitere persön­liche, fach­liche und wissen­schaft­liche Entwicklung und Entfaltung setzte ich gleich nach dem Doktorats­studium meinen Bildungs­weg mit der Psychotherapie­aus­bildung fort. → Absolvierte Ausbildungs­inhalte

Tanzen und Körperbewusstsein

Im Fach­spezifikum der Psychotherapie­ausbildung wählte ich die körper­psycho­thera­peutische Methode Konzen­trative Bewegungs­therapie, weil die Körper­orientierung mit dem Körper­bewusstsein und der Körperarbeit beim Tanzen verwandt ist.

Das Tanzen ist eine meiner großen Leiden­schaften. Besonders gerne tanze ich kubanischen Salsa und außerdem bin ich am klassischen Ballett interessiert, denn diese beiden Tanz­stile sind so voll von Erotik, Temperament, Lebensfreude, Ausdruck und Kommunikation.

Musik, Gesang, Stimme

Meine größte Leiden­schaft ist die Musik. Im jungen Erwachsenen­alter stand ich mit meiner Band und meiner Bass­gitarre an unzähligen Wochen­enden auf der Bühne, um die Menschen mit guter Tanz­musik zu unter­halten. Nach einer längeren Pause vom aktiven Musizieren kam ich über das Salsa­tanzen zur Salsa­musik. Momentan bin ich dabei, meine Gesangs­stimme zu reaktivieren und die Salsa-Piano-Läufe (Son Montuno) zu erlernen.

Abenteuerlust und Leiderfahrungen

Mir war es immer ein grund­legendes Bedürfnis, die Welt zu entdecken, etwas auszu­probieren und mich selbst dabei zu erfahren und entfalten. So bin ich nach der Pflicht­schule nicht gleich weiter in die Ober­stufe gegangen, sondern habe trotz einer sozialen Phobie eine kaufmännische Lehre absolviert, gefolgt von sechs Jahren Militär­dienst bei den Luft­streit­kräften.

Für das darauf folgende Magister­studium brauchte ich dann 21 Semester, weil ich mir meine Abenteuer- und Reise­lust, meine Neugier an Wissens­ge­bieten außerhalb des Studien­plans und natürlich auch das viele Party feiern nicht nehmen lassen wolle. Außerdem kenne ich nur allzu gut beharrliche Arbeits­blockaden, krisen­hafte Selbst­zweifel, nervige Prüfungs­ängste und schein­bar unüber­wind­bare Hürden im Studium, weshalb ich auch so gut weiß, produktiv damit umzugehen.

Das Doktorats­studium ging mit sieben Semester deutlich schneller, denn meine Abenteuer­lust beschränkte sich auf PhD-Seminare an der University of Michigan und ein halbes Jahr Forschungs­aufenthalt am Max Planck Institut sowie auf regel­mäßiges Salsa-Tanzen, das ein wohl­tuender Ausgleich zum vielen Studieren und Forschen war.

Insgesamt nehme die Welt als großen Abenteuer­spiel­platz wahr, der persön­liches Wachs­tum und individuelle Entfaltung ermöglicht, aber auch viel Leid und Ängste beinhaltet. Im Nach­hinein muss ich fest­stellen, dass es gerade die Leid­erfahrungen und Verluste waren, die besonders viel Lebens­erfahrung und Persön­lich­keits­ent­wicklung bewirkten. Die schöne Lebens­zeit und nette soziale Umgebung sollte jedoch über­wiegen, um gesund und glücklich zu sein und zu bleiben.

Freie Lehr- und Coaching­tätigkeit

Als freier Wissen­schaftler, Lehrender und Coach verfüge ich über den Spielraum, meine vielseitigen Kenntnisse und Erfahrungen gezielt und individuell abgestimmt an Interessierte weiter­zu­geben und dabei eine Kombination aller gelernten Lehr- und Coaching­ansätze anzu­wenden. Insgesamt bin ich damit dort angekommen, wo ich immer hinwollte: Frei sein und andere Menschen auf eine spielerische und kreative Weise bei der Kompetenz­ent­wicklung und Potential­ent­faltung zu begleiten.