Franz Schwarz

Persönliches über mich

Kompetenzen auf einen Blick

  • Seit 2011 haupt­beruf­lich Wissenschafts­coach, Prüfungs­coach und Kommunikations­trainer in freier Praxis
  • Mehr als 4000 Stunden Weiter­bildung im Rahmen der Psychotherapie­ausbildung
  • 10 Jahre Forschungs­erfahrung an führenden Forschungs­einrichtungen
  • Magister und Doktorat in Statistik
  • Leidenschaftlicher Salsa-Tänzer und begeisterter Salsa-Musiker

Studium und Forschung

Meine Forscher­lauf­bahn begann eigentlich in der Kindheit, denn ich war schon immer sehr neugierig und wollte alles ganz genau wissen. Aufge­wachsen bin ich auf einem großen Bauern­hof, der für mich die ideale Umgebung zum Lernen und Entdecken war. Zudem versorgten mich meine Eltern mit guter Literatur.

Auf diese forschende Weise lernte ich, die Phänomene des Lebens und der Welt besser zu verstehen. Für das Leben lernte ich besonders viel von unseren freiheits­liebenden verspielten Hofkatzen.

Sehr viel später studierte ich Statistik, denn damit erwarb ich die methodischen und wissen­schafts­theoretischen Grundlagen, um professionell forschen zu können. Fachlich legte ich im Magister- und Doktorats­studium an der Uni Linz, Uni Wien, Uni Michigan und am Max Planck Institut die Schwer­punkte auf die Sozial­statistik, Demographie, Biostatistik und Epidemiologie.

Mit dem Studien­abschluss in Statistik erhielt ich sofort eine Forschungs­stelle in meinem Interessens­gebiet im Bereich der Sozial­epidemiologie. Besonders frei entfalten konnte ich mich dabei an der Österr. Akademie der Wissen­schaften und besonders spannend empfand ich die sozial­medizinischen und sozial­psychiatrischen Forschungs­projekte an der MedUni Wien.

Aber die Forschungs­tätigkeit war auch sehr stressig, insbesondere der Druck, eine heraus­ragende Dissertation zu verfassen und in wissen­schaft­lichen Fach­zeit­schriften mit hohem Impact Factor zu publizieren. Diesen Stress machte ich mir jedoch vor allem selbst.

Psychotherapieausbildung

Für meine weitere persön­liche, fach­liche und wissen­schaft­liche Entwicklung setzte ich gleich nach dem Doktorats­studium meinen Bildungs­weg mit der Psychotherapie­aus­bildung fort. → Absolvierte Ausbildungsinhalte

Tanzen und Körperbewusstsein

Im Fach­spezifikum der Psychotherapie­ausbildung wählte ich die körper­psycho­thera­peutische Methode Konzen­trative Bewegungs­therapie, weil die Körper­orientierung mit dem Körper­bewusstsein und der Körperarbeit beim Tanzen verwandt ist.

Das Tanzen ist eine meiner großen Leiden­schaften. Besonders gerne tanze ich kubanischen Salsa und außerdem bin ich am klassischen Ballett interessiert, denn diese beiden Tanz­stile sind so voll von Erotik, Temperament, Lebensfreude, Ausdruck und Kommunikation.

Musizieren und Singen

Meine größte Leiden­schaft ist die Musik. Im jungen Erwachsenen­alter stand ich mit meiner Band und meiner Bass­gitarre an unzähligen Wochen­enden auf der Bühne, um die Menschen mit guter Tanz­musik zu unter­halten. Nach einer längeren Pause vom aktiven Musizieren kam ich über das Salsa­tanzen zur Salsa­musik. Momentan bin ich dabei, meine Gesangs­stimme zu reaktivieren und die Salsa-Piano-Läufe (Son Montuno) zu erlernen.

Abenteuerlust und Leiderfahrungen

Mir war es immer ein grund­legendes Bedürfnis, die Welt zu entdecken, etwas auszu­probieren und mich selbst dabei zu erfahren und entfalten. So bin ich nach der Pflicht­schule nicht gleich weiter in die Ober­stufe gegangen, sondern habe trotz einer Sozial­phobie eine kaufmännische Lehre absolviert, gefolgt von sechs Jahren Militär­dienst bei den Luftstreitkräften.

Für das darauf folgende Magister­studium brauchte ich dann 21 Semester, weil ich mir meine Abenteuer- und Reise­lust, meine Neugier an Wissens­ge­bieten außerhalb des Studien­plans und natürlich auch das viele Party feiern nicht nehmen lassen wolle. Außerdem kenne ich nur allzu gut Lern­blockaden, Prüfungs­ängste, Selbst­zweifel und schein­bar unüber­wind­bare Hürden im Studium, weshalb ich auch so gut weiß, produktiv damit  umzugehen.

Das Doktorats­studium ging mit sieben Semester deutlich schneller, denn meine Abenteuer­lust beschränkte sich auf PhD-Seminare an der University of Michigan und ein halbes Jahr Forschungs­aufenthalt am Max Planck Institut sowie auf regel­mäßiges Salsa-Tanzen, das ein wohl­tuender Ausgleich zum vielen Studieren und Forschen war.

Insgesamt nehme die Welt als großen Abenteuer­spiel­platz wahr, der persön­liches Wachs­tum und individuelle Entfaltung ermöglicht, aber auch viel Leid und Ängste beinhaltet. Im Nach­hinein muss ich fest­stellen, dass gerade die Leid­erfahrungen und Verluste besonders viel Lebens­erfahrung brachten und die persönliche Ent­wicklung voran­trieben. Die schöne Lebens­zeit und nette soziale Umgebung sollte jedoch über­wiegen, um gesund und glücklich zu sein und zu bleiben.

Freie Lehr- und Coaching­tätigkeit