Kommunikations­training Wien

Be Yourself – Be Nice – Be Confident

Die sichere, selbstbewusste Kommunikation in schwierigen, ungewohnten und peinlichen Situationen und das souveräne, kompetente Auftreten bei Präsentationen ist gar nicht so einfach, kann aber erlernt und trainiert werden.

Zielgruppe, Schwerpunkte und Ziele des Kommunikations­trainings

Mein Trainings­angebot richtet sich vor allem an Studierende und Young Professionals (Junior Researcher, Junior Consultants, Junior Manager, Jung­ärzte, Rechts­anwalts­anwärter, etc.) und orientiert sich individuell nach den persön­lichen Anliegen, Zielen und Bedürfnissen.

Besonders häufig geht es darum, mit der Redeangst, Nervosität, Sozialangst und Selbst­unsicher­heit bei Fachvorträgen, Fachdiskussionen, öffentlichen Auftritten, Interviews, Kongressen, Events, Bewerbungs­gesprächen und Prüfungen besser zurecht­zu­kommen.

Der Schwerpunkt kann auch auf die Kommunikation in schwierigen beruflichen Settings gelegt werden, um ein emotional instabiles, dissoziales oder psychisch krankes Gegenüber besser zu verstehen und in der Folge professionell zu reagieren bzw. deeskalierend und vertrauens­bildend zu wirken.

Insgesamt ist das Ziel des Kommunikations­trainings, in allen Situationen der sozialen Interaktion authentisch, selbstbewusst, körper­bewusst, wert­schätzend und anregend zu kommunizieren und in fordernden, ungewohnten und peinlichen Situationen sicher, ruhig und gelassen bleiben zu können.

Theoretische Grundlagen

Basis ist das Konzept der authentischen Kommuni­kation. Ergänzend integriere ich wesent­liche Elemente der wert­schätzenden Kommuni­kation, der gewalt­freien Kommuni­kation und der Deeskalation sowie Aspekte des Körper­aus­drucks und der Körper­sprache beim Tanzen. Daraus ergibt sich die 3-Grundsätze-Kommuni­kation: Be Yourself – Be Nice – Be Confident.

Be Yourself – Authentische Kommunikation

In der Kommunikations­wissen­schaft wird die authentische Kommunikation als eine zwischen­mensch­liche Gesprächs­form definiert, in der die kommunizierten Gedanken, Emotionen, Werte, Über­zeu­gungen und Bedürfnisse allein aus sich selbst heraus stammen, ohne sich durch äußere Einflüsse und Gruppen­zwänge bestimmen zu lassen.

Be Nice – Wertschätzung als Basis einer authentischen Kommunikation

Die authentische Kommunikation basiert auf eine wert­schätzende Haltung sich selbst und den anderen gegenüber. In der Kommunikations- oder Konflikt­situation wird bewusst auf die eigenen Bedürfnisse geachtet und gleich­zeitig berück­sichtigt, dass das Gegen­über ebenfalls Bedürfnisse, Empfindungen und Probleme hat.

Mit dieser inneren Haltung der Wert­schätzung und Rück­sicht­nahme kann eine gelungene authentische Kommunikation stattfinden, die von Kooperations­fähigkeit, gemeinsamer Kreativität und friedlicher Konflikt­lösung geprägt ist.

Be Confident – selbst­sicher auftreten und Haltung bewahren

In schwierigen Kommunikations­situationen, bei Diskussionen und im Falle von Entwertungen, Kränkungen, Konflikten und Bedrohungen die Contenance (Haltung, Fassung, Gelassen­heit und Besonnen­heit) zu wahren, ist eine hohe Schule. Neben der bereits genannten Authentiztität und Wertschätzung braucht es dazu

Selbstwahrnehmung und Körpersprache

Zwischen­menschliche Kommunikation findet nicht nur inhaltlich mit Wörtern bzw. Texten statt, sondern bezieht alle Bereiche der Persönlich­keit und des Körpers mit ein, wie Werthaltungen, Gefühle, Stimme, Mimik, Gestik, Körper­haltung, Kleidung und sogar den umgebenden Gesprächs­raum. Ein Text kann für sich alleine stehen, aber gesprochene Sprache braucht Persön­lich­keit, Emotionalität und Körper­lichkeit, um Kommunikation vollständig und voll verständlich zu machen. Deshalb ist die bewusste Selbst- und Körperwahr­nehmung ein zentrales Element für eine selbst­bewusste, selbst­sichere, aufrechte, authentische Kommunikation.

Humor

Über sich selbst lachen, peinliche Situationen humorvoll nehmen und nörgelnden, besser­wisserischen Menschen mit Humor begegnen zu können, ist eine weitere Basis­kompetenz für eine selbst­sichere, authentische Kommunikation. Humorvoll sein bedeutet hier allerdings nicht, ein scherzender Komiker zu sein, sondern eine Freude am Komischen zu entwickeln, auch wenn das Komische aus dem eigenen Verhalten entsteht.

Deeskalationskompetenz

Je nach Bedarf vermittle ich umfassende und vertiefte Fach­kenntnisse der Beziehungs-, Gruppen- und Psycho­dynamik, einschließlich der psychischen Abwehr, Ich-Struktur und Psycho­pathologie. Dabei lernen Sie

Um selbst in den schwierigsten Situationen der sozialen Interaktion sicher, vertrauens­bildend und zielführend reden zu können, werden die typischen Strategien der deeska­lierenden Kommunikation geübt, wie

Mit den Kenntnissen der gestörten Kommunikation und den entsprechenden Deeskalations­strategien gelingt in vielen Fällen die Aufnahme von Kontakt und Beziehung, wo es ohne Training zu Missver­ständnissen, Streit, Aggressionen und Eskalation käme.

Hinweis: Das Deeskalations­training biete ich vor allem Arzten, Rechts­anwälten, Beratern, etc. für berufliche Zwecke an. Bei Beziehungs­problemen und Konflikten im privaten Bereich bietet sich eher eine Psychotherapie, Paar­therapie oder Mediation an.

Methode

Jeder Coach und Kommunikations­trainer arbeitet im Grunde mit seiner eigenen Methode. Basis sind verschiedene bewährte Trainings­methoden, pädagogische Ansätze und Coaching-Tools, die kombiniert, optimiert und weiter­ent­wickelt wurden. Ich wende eine Kombination aus freiem und erkenntnis­orientierten Lernen, künstlerisch-kreativen Methoden und direktem Wissens- und Erfahrungs­transfer an.

Künstlerisch-kreativer Coaching­ansatz

Mit künstlerisch-kreativen Methoden sind die Ausdrucks­formen der bildenden Künste (malen, formen, gestalten) und der darstellenden Künste (theaterspielen, tanzen, singen) gemeint. Der kreative Ansatz hat einige Vorteile gegenüber traditionellen Unterrichts­methoden, weil im kreativen Lern- und Entwicklungs­prozess das Denken mit Sinnes­empfindungen und Emotionen verbunden wird.

In der Folge ist das eigene verbale und nonverbale Kommunikations­verhalten bewusster wahrnehmbar und zudem können Erfahrungen, Erkenntnisse und Lerninhalte besser verstanden und gefestigter im Gehirn abgespeichert werden.

Außerdem wird das Üben und Lernen vielmehr als Spiel empfunden – und so wie Kinder im Spiel sehr effektiv lernen, erfolgt auch im Training ein anregendes spielerisches wirksames Lernen und Erfahren.

Für ein Kommunikations­training eignen sich besonders gut kreative Visualisierungen mit Gegen­ständen in den unter­schied­lichsten Formen und Farben. Ich habe dazu eine große Auswahl an Gegen­ständen wie Seile, Tücher, Holz­figuren, Bälle, Kugeln, Sand­säckchen, Stoff­tiere, Briefbeschwerer, etc. Im Gegensatz zum Malen kann damit rasch und modifizierbar ein Thema visualisiert werden.

Auf diese Weise kann geübt werden, sich selbst zuerst kreativ-gestalterisch in seinen Themen, Anliegen, Bedürfnissen und Positionen auszudrücken und in der Folge den kreativen Ausdruck in die Außenwelt zu kommunizieren bzw. zu präsentieren.

Achtung: Ich arbeite nicht mit persönlichen Rollen­spielen und Video­aufnahmen, da diese Vorgehens­weise hinsicht­lich der Entwicklung einer authentischen Kommuni­kation nur einge­schränkt zielführend ist und sich sogar hemmend und verunsichernd auswirken kann.

Die pädagogischen und didaktischen Grundlagen meines Trainings­ansatzes beschreibe ich ausführlich in den beiden Artikeln Kreatives, freies und erkenntnis­orientiertes Lernen und Kreative Methoden.

Kostenloses Erst­gespräch

Ein Erstgespräch in der Dauer einer regulären 55-Minuten-Einheit ist kostenlos. Jede weitere Trainings- und Coaching­einheit kostet 60 Euro.

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