Prüfungscoaching Wien

Leichter lernen und mit Leistungs­druck und Prüfungs­stress besser umgehen

Das Prüfungs­coaching für Studierende zielt darauf ab, die schwierigen Lern- und Prüfungs­anforderungen eines Studiums oder einer post­gradualen Ausbildung erfolg­reich meistern zu können und mit Leistungs­druck, Lern­stress, Prüfungs­stress und Nervosität bei Prüfungen gut zurechtzukommen.

Wann hilft ein Lern- und Prüfungscoaching für Studierende?

In den wenigsten Fällen haben Prüfungs­ängste, Stress, Über­forderung, Über­lastung und Miss­erfolge etwas mit einer fehlenden Begabung oder Eignung für das Fach­gebiet zu tun. Vielmehr sind es die unge­wohnt hohen Anforderungen und veränderten Rahmen­bedingungen, welche neue Lern-, Studien- und Prüfungs­strategien bzw. eine andere Denk- und Arbeits­weise erfordern.

Schwierigkeiten beim Übergang von der Schule zur Uni

Beim Übergang von der Schule in die akademische Ausbildung erleben viele Studierende einen regel­rechten “Kultur­schock”. Sie sind über­rascht über den enormen Prüfungs­stress und ihre Schwierig­keiten im Studium, insbesondere weil sie in der Schule sehr erfolgreich waren mit ihren Lernstrategien und auch keine Prüfungs­ängste kannten. Ist das Bachelor­studium von einem eher schulischen Ablauf geprägt, erfolgt diese Stress­erfahrung meist erst in der post­gradualen Ausbildung.

Schwierigkeiten im Studium

Die Motivation für die Inanspruchnahme eines Lern- und Prüfungs­coachings im Laufe des Studiums ist meist eine anstehende Prüfung, die aufgrund eines besonders umfang­reichen oder komplexen Lern­stoffs oder unge­wohnter Anforderungen einen massiven Lern- und Prüfungs­stress auslöst. Wenn die Prüfung zudem besonders wichtig für das Weiter­kommen im Studium ist, kann der Erfolgs­druck die Ängste und den Stress zusätzlich verstärken.

Ferner verursacht oft eine Prüfungs­leistung in Form eines anspruchs­vollen Referats mit anschließender Fragen­beantwortung und fachlicher Diskussion einen derartigen Prüfungs­stress, dass eine professionelle Hilfe in Form eines Präsentations­trainings in Anspruch genommen wird.

Große Abschluss­prüfungen

Besonders dramatisch sind Schwierig­keiten und Ängste hinsichtlich wichtiger Abschluss­prüfungen und Abschluss­arbeiten, die als unüberwind­bares Hindernis empfunden werden.

Bei vielen Betroffenen kommt es in dieser schwierigen Phase am Studienende zu einem proble­matischen Wider­spruch. Einer­seits wollen sie die Heraus­forderung bewältigen und die Ausbildung positiv abschließen und andererseits drängt sich der Wunsch auf, das Studium abzubrechen und etwas ganz anderes zu machen. Die Folge dieses Wider­spruchs ist ein starker innerer Spannungs­zustand, der zusätzlich blockiert.

Fach­prüfungen wie Rechts­anwalts­prüfung, Arztprüfung und Steuer­berater­prüfung

Einen enormen Stress und Erfolgs­druck können auch Fachprüfungen wie die Steuer­berater­prüfung, Rechts­anwalts­prüfung und Arzt­prüfung verursachen, denn die Betroffenen arbeiten bereits mehrere Jahre in ihrem Wunsch­beruf und die Fach­prüfung ist voll in die Berufs­tätig­keit integriert bzw. in die weitere akademische Laufbahn eingeplant. Ich bin dies­be­züglich mit den Anforderungen bestens vertraut und mittler­weile auf das Coaching für Rechts­anwalts­anwärter, Ärzte, Steuer­berater, Wirtschafts­prüfer, etc. spezialisiert.

Wie hilft ein Lern- und Prüfungs­coaching?

Jeder Mensch lernt und arbeitet auf seine eigene Art und hat dabei seine eigenen Bedürfnisse und Möglich­keiten. Deshalb helfen die typischen Tipps und Ratschläge aus dem Internet meist nur wenig. Hingegen orientiert sich ein Coaching an den Bedürfnissen, Anliegen und Ressourcen des Klienten.

Diese individuell abgestimmte und gezielte Förderung der relevanten Kompetenzen wie Lern-, Methoden- und Selbst­kompetenz ermöglicht es dem Studierenden, leichter und ruhiger zu lernen und mit mehr Effizienz und innerer Sicherheit zu studieren.

Mit der Weiter­ent­wicklung dieser soge­nannten Schlüssel­kompetenzen wird auch die Problem­lösungs­fähigkeit verbessert sowie das Selbst­bewusst­sein und Zutrauen in die eigenen Fähig­keiten gestärkt. In der Folge verlieren schwierige Aufgaben­stellungen und Prüfungen ihre stress­volle und angst­besetzte Bedeutung, denn die Studierenden sind sich ihrer selbst und ihres Könnens bewusst und sie sind sich sicher, ihr Wissen bei Prüfungen zuverlässig abrufen und die Aufgaben lösen zu können.

Lern- und Prüfungs­strategien

Moderne Lernmethoden statt verbissen strebern

Die Basis für den Prüfungs­erfolg ist der gelungene Zugang zum Lernen mit geeigneten wirksamen Lern­methoden und Denk­mustern. Für Studierende einer Universität ist insbesondere das wissen­schaftliche Lernen wichtig, welches eine fragende bzw. forschende Heran­gehens­weise an den Lernstoff sowie das Verstehen von Phänomenen und Erfassen komplexer Zusammen­hänge zur Grundlage hat.

Stoffschwerpunkte erkennen und erfassen

In der Schule ist der Lernstoff im Allgemeinen vorgegeben und für die meisten Studierenden war es die beste Lern­strategie, den gesamten vorge­gebenen Stoff detailliert zu lernen und ausgiebig zu üben. Allerdings können Strategien, die in der Vergangen­heit nützlich waren, unter veränderten Umständen eher ein Hemmnis sein.

An der Universität braucht es im Gegensatz zur Schule effiziente und pragmatische Strategien, um den wichtigen bzw. essentiellen Lernstoff aus dem über­wältigenden Gesamt­stoff heraus­zufiltern. Besonders hilfreich sind hier Vorlesungs­mitschriften und in manchen Fällen die Fragen­sammlung von Prüfungs­fragen der vergangenen Jahre.

Lernmotivation klären

Neben emotionalen, kognitiven und sozialen Faktoren ist die Lern­motivation ein bestimmender Faktor für den Studienerfolg. Deshalb wird in der Pädagogik ein besonderes Augenmerk auf die Motivations­gründe des Studierenden für den Lernstoff gelegt. Die Erkenntnis, warum ein Stoff­gebiet oder Studienfach für die eigene Person bzw. für das eigene Leben relevant ist, erhöht die Lernmotivation.

Eine hohe Lernmotivation bedingt im Allgemeinen eine erhöhte Auseinander­setzung mit dem Lernstoff und begünstigt den Lern- und Prüfung­serfolg. Anderer­seits kann eine Lern­motivation, die über das Ziel hinaus­schießt, zur Vernach­lässigung anderer wichtiger Lebens­bereiche führen und in Frustration und Überlastung enden.

Lernplan einhalten, Lern­blockaden überwinden, mit Ablenkungen besser umgehen und einer Überlastung vorbeugen

Vielen Studierenden bereitet es Schwierig­keiten, mit dem Lernen zu beginnen und einen erfolg­versprechenden Lernplan einzuhalten. Beim wochen­langen Lernen für eine größere Prüfung kommt es fast immer zu mehr oder weniger ausge­prägten Lern­blockaden, die aber in den meisten Fällen selbst überwunden werden können. Außerdem lassen sich manche Studierende allzu leicht von Ablenkungen und Störfaktoren beeinträchtigen.

Diesbezüglich gibt es einige einfache Strategien und Maßnahmen, um konsequenter, konzen­trierter und ruhiger lernen und arbeiten zu können, sofern den Schwierig­keiten beim Lernen und Konzentrieren keine psychische oder neurologische Problematik zugrunde liegt.

Wie bereits erwähnt, werden diese Lern- und Arbeits­strategien individuell abgestimmt entwickelt, ausprobiert und optimiert, um das Beste aus sich herausholen zu können.

Bei wieder­kehrenden Lern­blockaden und Wider­ständen dient das Coaching insbe­sondere dazu, am Lernen dran­bleiben zu können. Allein die wöchent­lichen Gespräche über die Hindernisse und Widerstände beim Lernen können schon entscheidend helfen. Dabei werden die vergangenen und gegenwärtigen Lern­erfahrungen zur Entwicklung besserer Strategien für die zukünftigen Lern- und Arbeits­phasen genutzt.

Ein Lern- und Prüfungscoaching schärft außerdem das Bewusstsein für Anzeichen einer fachlichen oder organisatorischen Überforderung oder Überlastung und vermittelt wirksame Präventions- und Bewältigungs­strategien.

Elementar zur Vermeidung einer akademischen Überforderung sind die bereits genannten Lern­techniken. Bei Fach­gebieten, die sehr schwer zu erfassen sind, kann auch ein Tutoring erforderlich sein.

Als Vorbeugung einer Überlastung helfen geeignete Arbeits­strategien, gelungene Prioritäten­setzung, sinnvolle Schwer­punkt­setzung beim Lernstoff, ausreichend Raum für Pausen, Freizeit und Entspannung, ausreichend Schlaf sowie abends ein angemessener Abstand zwischen Lernschluss und Schlafengehen.

Das Studium bzw. eine anstehende Prüfung sollte keinesfalls über alles andere gestellt werden. Von Über­forderung, Überlastung und Versagens­ängsten sind besonders jene Menschen betroffen, die sich selbst vorwiegend über ihre Erfolge definieren, anstatt über gelungene zwischen­menschliche Beziehungen.

Auch die geliebten Freizeit­aktivitäten sollten nicht zu sehr vernachlässigt werden. Für mich war es immer ganz wichtig, als Ausgleich zur sitzenden einsamen Lern- und Arbeits­tätigkeit mehrmals pro Woche Salsa-Tanzen zu gehen.

Studienorganisation optimieren

Ein Studium stellt hohe organisatorische Anforderungen an die Studierenden, denn Studien­ablauf, Semester­planung, Anmeldung zu LVs und Prüfungen, Lern­unter­lagen und Arbeits­zeiten sind selbst zu organisieren. Überwiegt anfangs noch die Freude über das freie Studentenleben, können die vielen organisatorischen Aktivitäten und Entscheidungen schon bald eine Überforderung darstellen.

Im Coaching werden individuell abgestimmte Strategien für eine gelungene Studien- und Selbst­organisation erarbeitet und entwickelt. Ich gebe dabei auch die Erkenntnisse und Bewältigungs­strategien aus meinen eigenen (leidvollen) Erfahrungen mit dem Uni-System und den Schwierig­keiten mit der Selbst­organisation weiter.

Haltungsänderung der prüfendenden Instanz gegenüber

Bei der Setzung von Prioritäten und Schwer­punkten beim Lernstoff sind uns die bewusst ausge­grenzten Inhalte bekannt. Später im Berufs­leben können wir bei Bedarf diese Materie nachlernen oder einen Fach­experten hinzuziehen. Z.B. überweist der Allgemein­mediziner den Patienten zum Facharzt.

Neben dem bewussten Nichtwissen existiert jedoch auch unbewusstes Nichtwissen. In diesem Fall glauben wir zu wissen, tatsächlich werden jedoch wesentliche Fakten aufgrund unbewusster Unkenntnis und unbekannter Defizite übersehen.

Zwar kann eine Aufgabe oder Problem­stellung scheinbar gelöst werden, aber die Problem­lösung ist unzureichend und mit Fehl­urteilen behaftet, weil wesentliche unbewusst-unbekannte Fragmente nicht berücksichtigt wurden. In vielen Berufen können durch solche Fehlein­schätzungen sogar Menschen zu Schaden kommen.

Verfügen wir über ein Bewusstsein für die Existenz des unbewussten Nicht­wissens, können wir rechtzeitig erfahrene Kollegen oder andere Experten konsultieren. Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl dafür, dass irgendetwas nicht ganz stimmt bzw. übersehen wird.

An der Universität soll ein Bewusstsein für die akademischen Stärken und Schwä­chen und ein Gespür für unentdecktes unbewusstes Nicht­wissen geschaffen werden. Dazu dienen vor allem Prüfungen, Facharbeiten, Projekte und Praktika.

Mit der Bewusstseins­bildung hinsicht­lich des unbekannten Nicht­wissens kann sich die Grund­haltung der prüfenden, kontrollierenden und korrigierenden Instanz gegenüber ändern. Der Prüfer wird in der Folge nicht mehr als bedrohliche Autorität wahr­ge­nommen, sondern als hilf­reicher Begleiter, der sich für die Selbst­über­prüfung des erlernten Wissens und Aufdeckung unbewusst-unbekannter Wissens­fragmente zur Verfügung stellt.

Aus Misserfolgen lernen

Im Allgemeinen lernen Menschen aus Misserfolgen viel mehr als durch ihre zufälligen Erfolge. Grundlage ist allerdings die Bereitschaft, im Leben etwas auszu­probieren und aus den eigenen Misserfolgen zu lernen.

Im Coaching werden alle Antritts­versuche besprochen und die damit verbundenen Schwierig­keiten, Wider­stände und Hinder­nisse detailliert betrachtet. Ziel ist, daraus mehr über Prüfungs­anforderungen, Prüfungs­inhalte sowie fehlende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu lernen und mögliche bessere Studien-, Prüfungs- und Problem­lösungs­strategien zu entwickeln.

Diesbezüglich ist ein Prüfungs­coaching wie das Coaching im Sport. Der Sportler legt sich die Latte sehr hoch, trainiert darauf hin und bespricht mit dem Coach jeden Versuch, mit dem Ziel, das volle Potential aus sich selbst herauszuholen.

Begabungen erkennen und blockierte Potentiale freisetzten

Oft wird im schulischen und akademischen Bildung­sprozess das eigentlich Interessante durch das vermeintlich Wichtige überdeckt, sodass es nicht mehr sichtbar ist. Im Laufe des Coaching werden bei den meisten Studierenden bestimmte Fähig­keiten, Begabungen und Interessen erkennbar, die aufgrund des erwünschten Funktionierens für den Schul- und Studienerfolg vernachlässigt und verdrängt wurden. Auch der Trug­schluss über eine vermeintlich fehlende Begabung für ein bestimmtes Fach­gebiet wird meist aufgelöst.

Ergänzend ein gutes Tutoring in Anspruch nehmen

Im Lerncoaching werden zwar spezielle Heran­gehens­weisen der selbst­ständigen Aneignung komplexer Wissens­inhalte und Fertig­keiten entwickelt. Aber manchmal braucht es ergänzend zum Lern­coaching einen guten Nachhilfe­unterricht, der Grund­kenntnisse, Lernstoff, Methoden und Lösungs­ansätze verständlich und festigend vermittelt.

Idealerweise erfolgt das Tutoring bei einem Lehrenden, der über die Fähigkeit verfügt, seine Begeisterung für das Fachgebiet auf den Studierenden zu über­tragen. Es ist oft phänomenal zu beobachten, wie sich Studierende zu Fach­experten entwickeln, die vorher glaubten, sie seien für das Fach komplett unbegabt.

Die meisten Lern- und Prüfungs­coaches arbeiten mit qualifizierten Nachhilfe­lehrern zusammen oder bieten im eigenen Fachgebiet professionelles Tutoring an. Z.B. vermittle ich professionelle Kenntnisse der Statistik und Epidemiologie. → Statistik-Training

Bei Präsentationen und mündlichen Prüfungen kompetent und sicher auftreten

Eine Prüfungs­leistung in Form eines anspruchs­vollen Referats mit anschließender Fragen­beantwortung und fachlicher Diskussion kann einen enormen Prüfungs­stress verursachen. Für einen besseren Umgang mit Ängsten, Anspannung und Nervosität vor der Präsentation und während des Vortragens hat sich die Weiter­ent­wicklung von Präsentations­skills als sehr wirksam erwiesen. → Präsentations­training

Auch das kommunikative Auftreten bei Prüfungen kann trainiert werden, wobei besonders daran gearbeitet wird, in diesen spezifischen Stress­situationen gefasst, sicher, authentisch, klar und interessiert rüberzukommen. Dadurch entsteht auch im Falle von Nicht­wissen der Eindruck von Fach­kompetenz und Interesse am Fachgebiet. → Kommunikations­training

Das könnte dich auch interessieren

Prüfungsangst: Therapie, Coaching oder Tutoring bei Prüfungs­angst und Prüfungs­stress.

Präsentations­training: Die Angst vor Präsen­tationen über­winden und mit der Nervosität beim Vortragen besser umgehen.

Kommunikationstraining: Selbst­bewusst kommuni­zieren und schwierige Situationen sicher meistern.

Selbstbewusstsein: Mehr Selbstsicher­heit und Selbst­vertrauen durch Weiter­bildung und Selbstverwirklichung.

Soziale Ängste: Was tun bei Ängsten vor bestimmten Kommunikations­situationen?